Sonntag, 25. September 2016

Update: Der neue Helm...

Da sich der NOLAN ja beim Treffen dieses Jahr in Soltau verabschiedet hat, habe ich mir ja einen neuen Klapphelm holen müssen.
Ausgesucht hatte ich mir den Tourmax von Carberg, welcher mir auf dem Treffen live in die Hände viel, aber letztendlich ist es der Carberg Duke geworden.
Baugleich mit dem Tourmax fehlt ihm ja nur der Windshild.
Nach längerem Testen kann ich nun sagen. Ääääh ja...
Also wie geschrieben, er ist lauter. Dafür aber extrem leichter. Ca. 300 gr sind am Kopf schon deutlich spürbar. Genommen hab ich ihn eine Nummer kleiner, da er sein Innenfutter sehr schnell an die Kopfform anpassen soll. Bis jetzt sitzt er sauber und korrekt.
Auch gab es ja Probleme mit den von mir eingebauten Kopfhörern. Die haben den Sound nicht rübergebracht, den ich gewohnt war. Also weder unter der Helminnenverkleidung noch über dem Innenfutter bringen die Dinger was. Liegt aber wahrscheinlich am MP3 Player und dem Verstärker...
Also bin ich zur Zeit wieder mit In-ear Kopfhörern unterwegs, lauter aber eben halt mit ihren ganzen Schwierigkeiten.

Einziges Problem bei dem Helm, was mich wirklich stört:
Die integrierte Sonnenblende. Sie ist ausreichend getönt, lässt sich nach Umgewöhnung auch leicht bedienen und sitzt i.d.R. nicht auf dem Nasenrücken auf -
ABER ganz großes Manko ist eben, daß das Teil bei langsamer Kolonnenfahrt oder an der Ampel beschlägt.
Die Blende ist so nah am Gesicht, daß bei normaler Atemtätigkeit oder aber auch, wenn man etwas schwitzt, das Teil beschlägt.
Entgegenwirken kann man da mit einer Antibeschlagflüssigkeit, welche man halt innen und aussen auf die Sonnenblende auftragen muß.
Dann ist es nicht ganz so schlimm und man wird nicht langsam blind an der Ampel.
Alternative wäre, daß Visier ein wenig zu öffnen, oder mit offenem Visier zu fahren. Mückenattacke inklusive.
Ansonsten ist der Duke ein Helm, welcher sicher für das Geld begeistern kann. Ich hab ihn nun und werde damit zufrieden sein.

Mich schreckt halt immer wieder ab, daß man für einen in allen Kategorien Super Helm solche Unsummen ausgeben muß/ soll.  Sicher ist ein Helm ein sehr Sicherheitsrelevantes Teil, aber über 650 € für einen Klapphelm auszugeben, bei dem dann auch immer noch nicht kein Funk/Radio verbaut ist...nee nicht wirklich.

In diesem Sinne...


Samstag, 17. September 2016

Update Motopilot 43...

So, nachdem mir das Motopilot auf der Soltau Tour jede, wirklich jede Autobahnausfahrt nahegelegt hat, wollte ich mich mal wieder mit dem Teil beschäftigen.
Bis jetzt habe ich noch nicht herausgefunden, welche Einstellung man tätigen muß, um die Reiseroute wenigstens etwas sinnvoll auf der Autobahn zu absolvieren. Sicher ist das nicht der Idealfall für einen Motorradfahrer, aber wenn es für die Anfahrt zum Urlaubs-/ Tourenfahrt besser ist...dann muß es halt sein.

Auch bei der Montage, in die KLV, für die Stromzufuhr zur Ladeschale haben wir wieder gebastelt.
Was sehen wir?....
Es gab zum Austausch für den defekten Konverter der Navistromzufuhr einen neuen Konverter, stufenlos einstellbar. Da dieser eine Anschraubung zur Kühlung an Metall hatte, aber mein Heckrahmen weil aus Aluminium und außerdem verboten, dafür ausfiel, einen schönen goldenen Kühlkörper aus einem PC.
Einen weißen Taster, der das ganze Plusmäßig vom Strom trennt, wenn ich das Navi gar nicht am Moped hab.
Soweit - so gut.
Nun wurde das Navi in der Ladeschale sogar geladen. So sollte es sein. Aber irgendwas ist immer noch faul.
Im Stillstand klappt das, aber beim fahren, wenn der Motor über 2500 U/min läuft, schaltet sich das Navi ab.
Nun hab ich schon verschiedene Suchen gestartet, woran das wohl liegen könnte. Also an der Ladeschale kommen 5 V an, so wie es sein sollte. Aber wie es beim fahren ist, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht gibt es dann mehr Strom oder Spannungsspitzen, die dem Navi die Lust rauben zu funktionieren?
Für den Fall muß wohl noch was in das Kabel Richtung Schale reingedengelt werden. Einen Kondensator vielleicht? Da müssen wir uns noch was überlegen.
Also wird es vor der Winterpause nicht langweilig.

Und auch für die Winterpause selber stehen einige Sachen auf dem Plan.
Nötig sind auf jeden Fall die Stahlflexleitungen und einen neuen Kettensatz. Stahlflex für mehr Sicherheit und Wartungsarmut, der Kettensatz - weil der alte hinüber ist.
Auch meine Sitzposition steht zur Debatte. Mein Kniewinkel muß größer werden, sonst kann ich nicht allzulange ruhig sitzen. Erreichen möchte ich das evt. mit anderen Rasten und einer Lenkererhöhung. Auch der Sattel steht nochmal im Fokus. Mein Ersatzsattel aus dem Keller könnte nochmals zu Ehren kommen, indem er ca. 2cm höher als die jetzige hergerichtet wird.
Das sollte mir eine entspannte Sitzposition bieten, damit längere Touren ohne Knieschmerzen wieder möglich sind.

Hach, biken ist halt doch ein Gesamthobby, bei dem man sich immer wieder Gedanken machen muß, damit sein "Schätzchen" auch gut läuft.
Neue Reifen hat die KLV unlängst bekommen, Datum und Kilometerstand notiert - so weiß ich ab jetzt, wieviel km die Reifen schaffen. Die mitgekauften habe ich immerhin noch 5000 km benutzen können. Aber ich hoffe, daß die neuen Reifen mindestens das doppelte schaffen.

Da das Wetter sich nun endgültig aus dem Sommermodus verabschiedet hat, habe ich schon meine "dickere" Jacke hervorgekramt. Bei dem morgendlichem Weg zur Arbeit ist sie schon notwendig. Es ist kühl und hier und da sind Nebelfelder auf den Straßen. Die Sommerjacke schafft das nicht mehr.
Sollte es mittags dann wärmer sein, bleibt die Jacke halt weiter auf. Aber schwitzen tut man immer noch. Egal ob mit Funktionswäsche drunter oder dem klassischem T-shirt.
Auch die Handschuhfrage ist nun wichtiger als vor 3 Wochen. Morgens leicht gefüttert, mittags ohne Innenleben. Aber das hat man halt im Rucksack dabei.

Achja..Rucksack...ein neues Thema. Ich brauch bald einen neuen. Der jetztige ist schon mehrere Jahre alt, und hat seinen Dienst getan. So schaue ich mich um, und suche einen, der einigermaßen Wasserdicht, geräumig mit Innenfächern, nicht zu groß, passgenau sitzt, gut zu sicherende Riemen hat ....und nicht zu teuer ist. Also wieder was mit Recherchepotenzial.

In diesem Sinne...



Sonntag, 11. September 2016

Beobachtungen

Man fährt ja mit offenen Augen durch die Gegend - einerseits weil man was sehen möchte, anderseits weil man auf andere Verkehrsteilnehmer achten muß. So ist das halt als Motorradfahrer.
Bei diesen Beobachtungen fällt einem immer mal wieder tolle Sachen auf.
Das obligatorische HandyAutofaherVerhalten, die verwirrten Fußgänger, Autofahrer die wahrscheinlich ihren Lappen in der Lotterie gewonnen haben usw....

Letzte Woche hab ich dann wieder mal ein Highlight gesehen. Ein Maxi- Rollerfahrer (jaja Klischee) mit offenem Helm, ärmelose Weste, kurze Hose und Sandalen kam mir auf einer Abbiegespur entgegen. Ich hatte Rot, so konnte ich genau seinen Fahrstil studieren.
Man(n) fährt also gemäßigt an die Abbiegespur heran, blinkt ordentlich - und jetzt kommt´s - er läßt plötzlich bei Beine nach unten hängen, als ob er sich in der Kurve nicht sicher ist, daß er nicht umfallen könnte. Geht´s noch? Sicherheitsgefühl hin oder her, so eine Kurventechnik habe ich noch nie gesehen.

Des weiteren noch ein  Klischee entgegen gekommen. Ein Goldwing Fahrer. Auch mit offenem Helm, Shorts und Sandalen. Ok, die Kleiderfrage ist ja jedem selbst überlassen. Aber der Typ hatte so eine helle Hautfarbe, die hätte eher auf eine totale Lederkombi schließen lassen.
Natürlich hatte er die beiden obligatorischen Flaggen gehisst. Deutschland und die Südstaatenflagge - dieser Rebell. :-)
Ich vermute im eingebauten Radio/Cassettendeck lief Helene Fischer XD

Auf dem Heimweg von der Spätschicht hatte ich dieses Jahr auch schon mein ordentliches Ausweichmanöver absolviert. 2 Fahrzeuge vor mir verlassen paralell den Kreisverkehr. Das ist auf einer einspurigen Straße schon hohe Kunst. Es war aber wohl kein Rennen, denn das linke Fahrzeug bremst direkt nach der Ausfahrt abrupt ab, um nach links auszuscheren und wieder in den Kreisverkehr einzufahren?... Also in die Eisen, lösen, Schulterblick und nach rechts ausweichen...wie im Lehrbuch...

Was in letzter Zeit immer mehr auffällt: Riesen Reiseenduros. Nicht nur die Adventure BMW Vollbekoffert, sondern auch immer mehr KTM´s , Aprillias Caponords und die neuen Afrika Twins. Wobei letztere eher einen schmalen Fuß macht.
Bei den Fahrern ist es auch immer das gleiche: Helle Kombis, bevorzugt mit Wüstennamen drauf, natürlich Klapphelm mit voller Funkaustattung, Sonnenblende unten... Auch das Verhalten ähnelt: Grüßen ist eher weniger angesagt. Aber dazu habe ich ja meine eigene Theorie.
Die neuen Superduperelektronik- Schlachtschiffe haben links ihre Steuerzentrale. Dort wird, bevorzugt während der Fahrt, das Mapping geändert, das Ansprechverhalten des Fahrwerkes und wahrscheinlich auch die Wettervorhersage live abgerufen. Da hat man keine Zeit für andere Nettigkeiten.
Das Motorradfahren gerät so eher in die 2. Reihe. Aber was soll´s, wenn man zurückfällt hat man ja dank TCS und PS ohne Ende,  eine Lücke wieder schnell geschlossen. Daß man dabei aber andere Verkehrsteilnehmer vielleicht in eine blöde Situation bringt, bemerkt man gar nicht.
Letzte Woche hat mich so ein Schlachtschiff flott überholt. Eigentlich kein Beinbruch, wenn ich ihn im Rückspiegel irgendwie bemerkt hätte. Aber nach einer grünen Ampelphase schoß dieses Riesenteil mit seinen Koffern so nah an mir vorbei, ich hätte ihm locker in den Koffer greifen können, wenn ich ansatzweise seine Geschwindigkeit gehabt hätte.
Die Windschleppe mal ganz außer acht gelassen, hat er mich ordentlich erschreckt... Blödmann...

Also merken wir uns: Als Motorradfahrer IMMER mit der Unzulänglichkeit der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen.
Mein Fahrlehrer sagte damals: Ein Biker hat immer gute Nackenmuskeln...sein Kopf muß laufen wie ein Radar - immer links rechts gucken...

So, jetzt genug ausgekotzt...

In diesem Sinne...

Dienstag, 6. September 2016

Steuer Mann...

Wie jedes Jahr drücke ich mich erfolglos vor der Einkommenssteuer. In den letzten Jahren immer ein übler Pflichttermin durch die Insolvenz, ab letzten Jahr jetzt wieder für mich selber. Ich versuche es immer so weit wie möglich rauszuzögern.
Liegt aber auch daran, daß ich bei meinem Einkommen und Zahlungen keinen Sinn in dieser nervigen Tätigkeit sehe.
Nun habe ich ein freundliches Schreiben im Briefkasten gefunden (das schon länger drin rumlag), welches mich zur Einreichung bis spätestens 30.09. auffordert. Was danach passiert steht nicht drin, aber ich will es diesmal noch nicht drauf ankommen lassen.
Wenn ich mal keinen Unterhalt mehr zu zahlen habe, dann kann ich vielleicht einen Deal machen. Für 50€ gebe ich dann meine elektronische Datenkarte ab und gut ist. Den Rest können sie sich dann ich die Haare schmieren.

Also habe ich mich heute vormittag mal hingesetzt, die Vorjahresversion rausgekramt und siehe da, das erste mal seit weißwieviel Jahren ist der Vordruck bis auf die ein oder andere Zeile gleich. Wie hab ich mich jedes Jahr geärgert, weil die Zeilen geändert wurden, verschoben auf andere Stellen des Formulares geschoben oder ganz weggelassen.
Also ging das ausfüllen diesmal recht fix, und nun schaut die Tochter meiner Freundin nochmal drüber und dann gehts ab zum Amt.

Jetzt werden einige, wie auch das Finanzamt selber, sagen: Mach doch ELSTER - online ist das neue schreiben.
Habe ich schon versucht, geht bei mir nicht. Erstmal ging die dämliche CD nicht auf meinen Rechner, dann, nachdem ich 2 Tage damit verbracht habe, den Rotz zu laden, wurde bei keiner Eintragung geholfen.
Was bringt mir das, wenn als  Erklärung in der Zeile "Werbungskosten" - "Hier kommen die Werbungskosten hinein" steht? Ich will wissen, was ich alles als Werbungskosten einsetzen kann. Also nicht einfach nur Berufskleidung und Reinigung dieser, sondern eben auch ab wann und welcher Summe ich die Briefumschläge für die Krankmeldungen einsetzen kann...oder sowas halt.

Also liegen jedes Jahr ein Stapel Papier vor mir: Vorjahressteuererklärung - aktuelle Erklärung. Und wie jedes Jahr verfluche ich mich dafür, daß ich keine Eintragungen in den Kalender gemacht habe, wann ich gearbeitet habe, wann ich krank war oder wieviel ich Unterhalt und Sonderzahlungen geleistet habe. Da ich letztes Jahr bei der Rücksendung meiner Unterlagen einen Zettel fand, worauf stand ich solle keine Quittungen und Rechnungsbelege mehr mitschicken, sondern nur nach Aufforderung, bin ich mal gespannt, ob dieses Jahr nur die Erklärung reicht.

So werde ich demnächst also beim Finanzamt vorfahren und den Umschlag in den Briefkasten werfen. Juchhuu...wieder was geschafft.

Der Urlaub ist übrigens auch vorbei, und der Irrsinn in der Firma hat mich wieder. Nicht dass es mich wundert, aber vor meinem Urlaub lagen schon 100 Mischungen TG im Büro zur Vorbereitung, und taadaaa! Da liegen sie immer noch. In eineinhalb Wochen hat es keiner geschafft, zumindest die Anforderung für das Material zu machen...Also hab ich das gestern in 3 (!) Minuten gemacht, und nun feilscht man um Zeiten, wann die Mischungen vorbereitet werden sollen. Da wir für dieses Material eigentlich feste Termine haben, die die Produktion, Weiterverarbeitung und Bereitstellung regeln, verstehe ich dieses Chaos einfach nicht. Aber ich bin ja auch nur ein Arbeiter aus der Halle und nicht im Büro tätig.
Alter Spruch eines ehem. Chefs unserer Firma: "Sie sind hier zum arbeiten, nicht zum denken"...
Ich weiß gar nicht, welche Firma er grad in den Boden reitet...jedenfalls nicht unsere - das machen andere...

In diesem Sinne...

Mittwoch, 31. August 2016

Gummi runter...

So, nachdem ich nun den neuen Helm auf beiden Bikes ausprobiert habe, kann ich sagen: Er ist lauter als der NOLAN. Aber gut, damit kann ich leben. Bin ja eher der Musikhörer beim biken. Allerdings hat die Sache einen Haken. Die Kopfhörer, welche ich vom NOLAN in den Carberg umgebaut habe, haben meinem "Soundverständnis" nicht mehr genügt. Irgendwie zu leise. Ich habe mir ein paar neue geholt, eingebaut - und - nix is. Genauso leise. Irgendwie wird der MP3 mit dem Verstärker nicht mehr laut genug. Mit In-ear Kopfhörern ist alles tutti. Also werd ich wieder auf die In-ear umsteigen. Wenn es auch lästig ist beim anziehen des Helmes. Integrierte Lautsprecher sind besser. Vielleicht ist der Schaumstoff im Helm auch einfach zu dick...keine Ahnung.

Durch die Dolo- Tour und das KLR Treffen in Soltau haben sich die Reifen der KLV ganz schön eckig gefahren. Das wollte ich heute ändern. Auf einer kleinen Tour mit vielen Kurven. Passenderweise wollte ich auch gleich bei meinem Schrauber über die Winterarbeiten reden. Er war aufm Sprung, aber ein kurzer Blick auf meine Reifen ließ ihn innehalten. "Mit dem würd ich nicht mehr in eine Kontrolle kommen wollen" meinte er nach einem Blick aufs Vorderrad. Und wirklich, das Vorderrad ist teilweise schon auf dem Maßstrich runter. Hinten gehts noch einigermaßen.

Also heißt das: Neue Schlappen für die Dicke. Seufz, Spaß wird teuer erkauft. Naja, muß halt sein.
Gibt´s weniger zu essen in nächster Zeit. XD


Ich wünsche allen noch ne schöne Restsommerzeit aufm Bike und eine unfallfreie Restsaison.

In diesem Sinne...

Sonntag, 28. August 2016

Das Treffen...

Puuh....es ist geschafft. Das geilste Wochenende dieses Jahres ist vorbei. Das jährliche KLR Treffen, dieses mal in Soltau. Soltau ist knapp 630 Kilometer von mir entfernt. Für meine alte Dame eindeutig zu weit. Also habe ich die KLV startklar gemacht und bin am Donnerstag auf die Reise gegangen.
Selbst mit fast 100 PS ist es doch eine lange Tour. Insgesamt 3 Tankstopps und kleine Pausen waren nötig um dort anzukommen. Donnerstag selbst war ein Tag zu früh fürs allgemeine Treffen, aber ich habe den Mitorganisator noch etwas geholfen. Auch kann man dann noch ein bisschen persönlicher quatschen.
Dieses Jahr war die Hamburger Fraktion der Ausrichter und so wurde es das Treffen mit der bisher größten Teilnehmerzahl. Auch wurde ein Tagesprogramm ausgearbeitet, aufgeteilt in eine Offroadfraktion und eine Onroadfraktion.
Mit der KLV nahm ich natürlich an der Onroadvariante teil.
Mit 8 Fahrern war die zwar zur 16 köpfigen Offroadtruppe nur halb so stark, aber wir hatten mindestens genauso Spaß. Es ging über Alleestraßen entlang des Heide Nationalparks, ums Manövergelände Munster herum und auf Straßen 2. und 3. Ordnung durch Wäldchen und Felder.
Die Straßen rund um Soltau haben eine Besonderheit: Sie sind Schnurgerade. Nach 2 oder 3 Kilometer kommt dann eine Kurve - und dann wieder eine Gerade. So kamen wir auf ganz ordentliche Geschwindigkeiten. Teilweise habe ich mit 140 km/h die Gruppe aufgerollt, um die nächste Kreuzung oder Abzweigung zu sichern. So ist gewährleistet, daß die Truppe zusammenbleibt und nicht durch Sonntagsfahrer, Womodriver oder LKW´s getrennt wird.
Ist zwar nicht ganz legal, aber es dient der Sicherheit.

Die Offroader haben sich wohl nach einhelligen Berichten eine richtige Ralley geliefert. Durch Sandpassagen, auf Schotterpisten und sogar eine Wasserdurchfahrt hat die Teilnehmer begeistert. Und sie behaupten auch Stein und Bein, sie hätten fast einen Wolf überfahren. Soll es um Soltau geben...
Das Material wurde nicht geschont, es gab 2 Plattfüsse, aber auch im Vorfeld ist bei der Anreise die ein oder andere KLR in Nöten gekommen. Leider hat es dieses Jahr wieder unseren Jo erwischt. Er kam auch Donnerstags an, und als er am Freitag von seiner Pension aus loswollte, ging nix mehr. Wir haben dann auf die Schnelle versucht zu helfen, aber erst unser Mann aus Drochtersen konnte helfen:
Indem er praktisch auf das Treffen verzichtete, und mit Jo nach Drochtersen fuhr, immerhin über 400 km, um die KLR wieder fit zu machen. Letztendlich war es doch nur die Batterie, aber man kam nicht ohne weiteres drauf, und so wurde gesucht und gesucht, und dann gefunden.
Die KLR lief wieder wie neu. Leider wurde Jörgs Tengai auf der Strecke geschunden und selbst ein Fall für den Op Tisch...

Auf dem Treffen selber gab es dann noch eine tolle Überraschung:
Ich habe Butterfly getroffen! Ihr Mechaniker ist ein altgedientes Mitglied in der KLR Truppe und er hat dieses Wochenende sein Kommen zugesagt. Leider konnte Sie nicht mit Ihrer NX Africa anreisen, da Sie sich vor kurzem bei einem Umfaller verletzt hatte. Wir beide hielten dann die Vegitarier Flagge hoch und haben uns an der kleinen Veggipfanne beteiligt. Beim schnippeln wie beim verspeisen...
So war dieses Wochenende ein tolles Erlebnis, der Start meiner Urlaubswoche, ein Treffen alter Bekannten, Kennenlernen neuer Leute und ein Mini Blogger Treffen.
Insgesamt habe ich dieses Wochenende 1538 km auf der KLV verbracht....so ein kleiiiiines Biiiiischen habe ich grade genug vom Motorradfahren - aber nicht für lange. Bin ich mir sicher.
Achja...es war übrigens das heißeste Wochenende des Jahres, wir machen das fürs Treffen immer so...
Es war so heiß, daß sich der Kleber des Innenverschalung meines Helmes gelöst hat. Durch einen herrlichen Landregen auf der Heimfahrt hat sich die Pinlockscheibe gelöst und lässt Wasser durch - es wird wohl einen neuen Helm demnächst geben...
Hab auch schon was im Auge...
Hatten 2 Teilnehmer vor Ort, konnte ich mir also schon in Ruhe anschauen.

Hier noch ein paar Impressionen...






Das letzte Bild zeigt übrigens meinen KLV...sie hat sich auf der Tour eine Ihrer Verkleidungsschrauben entledigt. Liegt bestimmt irgendwo auf den 1538 km herum.
Muß ich nun ersetzen...mal sehen was ich noch am Lager habe.

In diesem Sinne...



Samstag, 20. August 2016

Wieder mal bei ebäh gesucht...

Wenn man einen Reisebomber fährt, muß man ihn auch entsprechend ausstatten. Da aber Heizgriffe für mich sehr dekadent wirken, wollte ich lieber in ein Motorradnavi investieren. Also die einschlägigen Seiten im I-net besucht, um die Stärken und vor allem die Schwächen von Motorradnavis herauszubekommen.
Fazit: Viele Motorradnavis können viel, meist aber nur eine Saison, dann gehen sie defekt. Sonscheiss...
Also hab ich mal abgewartet. Und siehe da, dieses Jahr im Mai kam ein neues Navi von Blaupunkt auf den Markt. Die übliche Hardware, TomTom Software aber preislich im unteren Bereich. Klingt ja schon mal gut. Trotzdem würde ich ungern den Preis für ein Neugerät aufbringen wollen.
Also wird bei ebäh eben mal eine Suche gestartet und siehe da, nach nur ein paar Monaten klingelt es und ein Verkäufer möchte sein Navi loswerden. Nur einmal benutzt, danach wieder vom Motorrad abgebaut und zum Kauf angeboten.
Jetzt könnte man sich ja mal fragen: Warum? Aber für jemanden der sich für so ein Gerät interessiert ist das eher nebensächlich. Es wird nicht als defekt oder beschädigt angeboten, und das zählt.
Also biete man mal vorsichtig mit, und wird nach einem kurzen Bieterwettstreit (49 Gebote) mit dem Zuschlag belohnt.
Also das ist es jetzt also...
Das Motopilot 43 eu lmu

Verfügt über 43 Länder Europas und Europäische Türkei und hat ein Lebenslanges Kartenupdate.
Aber was heißt schon lebenslang? Und Blaupunkt existiert ja als Firma nicht mehr, sondern nur als Namensrecht und man kommt bei Recherchen irgendwo zwischen Hannover und Großbrittanien raus.
Aber gut. Der Preis war günstig also freuen wir uns mal. Die Haptik ist in Ordnung, und auch die Bedienung ist nach eingehendem Studium des Handbuches wohl kein Problem. Aber welcher Mann braucht ein Handbuch? Rumdrücken und probieren...so macht man(n) das.
Die Rezensionen bei amazine und anderen Foren sind geteilt. Einige jubeln - andere fluchen über das Teil. Aber immer auf hohem Niveau. Touchscreen soll schwergängig sein. Logisch - ist ja auch keiner. Es ist ein 2 Folienschirm der Druck braucht um zu funktionieren. Für die Handyverwöhnte Generation eine neue Erfahrung. Auch das Ziel programmieren wird gerügt: "Ist ja von gestern die Einstellung, erst die Buchstabengruppe und dann immer weiter bis der Ort gefunden wurde..."
Tja, war wohl eine Frau, weil ein wenig mehr rumprobieren in den Einstellungen lässt eine QWERTZ oder gar QWERTY Tastatur erscheinen. Steht aber nicht im Handbuch...ätsch.
Die Navigation selber ist nicht anders als bei anderen Geräten, man kann bis zu 24 unterschiedliche Fahrzeugbilder als Gimmik auf den Schirm bringen. Außer Kreuzfahrtschiff und StarWars Fighter gibt es für jeden Geschmack was...selbst Panzer. Der dürfte für die Einstellung "Luftlinie" wohl passend sein. Kurvige Strecken lassen sich in 3 "Härtegraden" festlegen, bin aber noch nicht dazu gekommen das zu testen. POIS sind vorinstalliert, können auch noch differenziert werden und Routen lassen sich direkt am Gerät erstellen, verschieben und wohl auch speichern.
Aber soweit bin ich noch nicht, erst muß es mal ordentlich laufen, dann mache ich mir Gedanken über Routenplanung. Es soll mir ja erstmal nur den groben Weg weisen, wenn ich in unbekannten Gebieten bin. Kompassfunktion finde ich z.b. interessant...

Als das Navi kommt, ist es bis auf Klebepads für den Lenker vollständig. Schön. Allerdings ist es vom Akku her leer. Also erstmal an eine USB Ladestation anschließen und abwarten. Aber es passiert nix. Man muss das original Kabel nehmen, dann klappts. Naja, hätte man ja auch irgendwo hinschreiben können. Die Ladeschale macht einen stabilen Eindruck, die Halterung dafür sowieso. Allerdings werde ich die nicht verbauen, weil ich das Navi nicht am Lenker will. Es soll Zentral über die Instrumente.
Also Ladeschale mittels RAM Mount Artikel angebaut und das Kabel mit dem Umspanner von 12 auf 5 Volt verlegt. Bin ja kein Anfänger mehr was Verkabelungen betrifft, aber irgendwie lädt das Teil nicht in der Schale. Strom fließt von der Batterie bis zum Umspanner und das wars.  Sollte ich den Grund für den raschen Verkauf nach Erscheinen gefunden haben? Der Verkäufer antwortet auf meine Fragen diesbezüglich nicht. Aber nicht mit mir Freundchen, die Bewertung steht ja noch aus...
Ein Freund misst mir freundlicherweise mal die Kabel durch, und stellt das gleiche Ergebnis fest. Ladeschale würde, wenn sie könnte...aber der Konverter ist wohl am Ars...
Ok, dann die radikale Kur. Das Kabel nach dem Konverter getrennt, und nun im Fachhandel für nen 10er einen neuen, stufenlos einstellbaren Konverter besorgt. Nun muß man halt erstmal noch löten und den neuen Konverter ordentlich verbauen.

Sollte das nicht bis zum Treffen hinhauen, werd ich wohl mittels dem USB Ladekabel und eines Adapters das Navi über die Bordsteckdose betreiben. Geht auch, ist aber nicht mehr 100% Wasserdicht.

Es bleibt halt immer spannend...
Heute z.b. ist das jährliche Riedtalbikertreffen in Achstetten. Grade tropft es hier etwas, aber ich hoffe, bis zum Nachmittag ist das durch. Ist ja schon mehrere Jahr Tadition dort Flagge zu zeigen. Auch trifft man Leute, die man das ganze Jahr nur auf Messen oder Bikerveranstaltungen trifft.

Die KLR steht mit stoischer Ruhe daneben, wenn ich an der KLV schraube und ich glaube sie zürnt mir nicht, wenn ich mich mit der Diva beschäftige. Sie weiß, unter der Woche bin ich mit ihr unterwegs. Der Verbrauch an Sprit ist wie immer bei ca. 4 ltr./100km auch bei forcierter Fahrt. Allerdings wird ihr Öldurst immer mehr. Ich hoffe, daß es sich noch ne Weile vermeiden lässt, da an die Innereien zu gehen. 

In diesem Sinne...