Samstag, 20. August 2016

Wieder mal bei ebäh gesucht...

Wenn man einen Reisebomber fährt, muß man ihn auch entsprechend ausstatten. Da aber Heizgriffe für mich sehr dekadent wirken, wollte ich lieber in ein Motorradnavi investieren. Also die einschlägigen Seiten im I-net besucht, um die Stärken und vor allem die Schwächen von Motorradnavis herauszubekommen.
Fazit: Viele Motorradnavis können viel, meist aber nur eine Saison, dann gehen sie defekt. Sonscheiss...
Also hab ich mal abgewartet. Und siehe da, dieses Jahr im Mai kam ein neues Navi von Blaupunkt auf den Markt. Die übliche Hardware, TomTom Software aber preislich im unteren Bereich. Klingt ja schon mal gut. Trotzdem würde ich ungern den Preis für ein Neugerät aufbringen wollen.
Also wird bei ebäh eben mal eine Suche gestartet und siehe da, nach nur ein paar Monaten klingelt es und ein Verkäufer möchte sein Navi loswerden. Nur einmal benutzt, danach wieder vom Motorrad abgebaut und zum Kauf angeboten.
Jetzt könnte man sich ja mal fragen: Warum? Aber für jemanden der sich für so ein Gerät interessiert ist das eher nebensächlich. Es wird nicht als defekt oder beschädigt angeboten, und das zählt.
Also biete man mal vorsichtig mit, und wird nach einem kurzen Bieterwettstreit (49 Gebote) mit dem Zuschlag belohnt.
Also das ist es jetzt also...
Das Motopilot 43 eu lmu

Verfügt über 43 Länder Europas und Europäische Türkei und hat ein Lebenslanges Kartenupdate.
Aber was heißt schon lebenslang? Und Blaupunkt existiert ja als Firma nicht mehr, sondern nur als Namensrecht und man kommt bei Recherchen irgendwo zwischen Hannover und Großbrittanien raus.
Aber gut. Der Preis war günstig also freuen wir uns mal. Die Haptik ist in Ordnung, und auch die Bedienung ist nach eingehendem Studium des Handbuches wohl kein Problem. Aber welcher Mann braucht ein Handbuch? Rumdrücken und probieren...so macht man(n) das.
Die Rezensionen bei amazine und anderen Foren sind geteilt. Einige jubeln - andere fluchen über das Teil. Aber immer auf hohem Niveau. Touchscreen soll schwergängig sein. Logisch - ist ja auch keiner. Es ist ein 2 Folienschirm der Druck braucht um zu funktionieren. Für die Handyverwöhnte Generation eine neue Erfahrung. Auch das Ziel programmieren wird gerügt: "Ist ja von gestern die Einstellung, erst die Buchstabengruppe und dann immer weiter bis der Ort gefunden wurde..."
Tja, war wohl eine Frau, weil ein wenig mehr rumprobieren in den Einstellungen lässt eine QWERTZ oder gar QWERTY Tastatur erscheinen. Steht aber nicht im Handbuch...ätsch.
Die Navigation selber ist nicht anders als bei anderen Geräten, man kann bis zu 24 unterschiedliche Fahrzeugbilder als Gimmik auf den Schirm bringen. Außer Kreuzfahrtschiff und StarWars Fighter gibt es für jeden Geschmack was...selbst Panzer. Der dürfte für die Einstellung "Luftlinie" wohl passend sein. Kurvige Strecken lassen sich in 3 "Härtegraden" festlegen, bin aber noch nicht dazu gekommen das zu testen. POIS sind vorinstalliert, können auch noch differenziert werden und Routen lassen sich direkt am Gerät erstellen, verschieben und wohl auch speichern.
Aber soweit bin ich noch nicht, erst muß es mal ordentlich laufen, dann mache ich mir Gedanken über Routenplanung. Es soll mir ja erstmal nur den groben Weg weisen, wenn ich in unbekannten Gebieten bin. Kompassfunktion finde ich z.b. interessant...

Als das Navi kommt, ist es bis auf Klebepads für den Lenker vollständig. Schön. Allerdings ist es vom Akku her leer. Also erstmal an eine USB Ladestation anschließen und abwarten. Aber es passiert nix. Man muss das original Kabel nehmen, dann klappts. Naja, hätte man ja auch irgendwo hinschreiben können. Die Ladeschale macht einen stabilen Eindruck, die Halterung dafür sowieso. Allerdings werde ich die nicht verbauen, weil ich das Navi nicht am Lenker will. Es soll Zentral über die Instrumente.
Also Ladeschale mittels RAM Mount Artikel angebaut und das Kabel mit dem Umspanner von 12 auf 5 Volt verlegt. Bin ja kein Anfänger mehr was Verkabelungen betrifft, aber irgendwie lädt das Teil nicht in der Schale. Strom fließt von der Batterie bis zum Umspanner und das wars.  Sollte ich den Grund für den raschen Verkauf nach Erscheinen gefunden haben? Der Verkäufer antwortet auf meine Fragen diesbezüglich nicht. Aber nicht mit mir Freundchen, die Bewertung steht ja noch aus...
Ein Freund misst mir freundlicherweise mal die Kabel durch, und stellt das gleiche Ergebnis fest. Ladeschale würde, wenn sie könnte...aber der Konverter ist wohl am Ars...
Ok, dann die radikale Kur. Das Kabel nach dem Konverter getrennt, und nun im Fachhandel für nen 10er einen neuen, stufenlos einstellbaren Konverter besorgt. Nun muß man halt erstmal noch löten und den neuen Konverter ordentlich verbauen.

Sollte das nicht bis zum Treffen hinhauen, werd ich wohl mittels dem USB Ladekabel und eines Adapters das Navi über die Bordsteckdose betreiben. Geht auch, ist aber nicht mehr 100% Wasserdicht.

Es bleibt halt immer spannend...
Heute z.b. ist das jährliche Riedtalbikertreffen in Achstetten. Grade tropft es hier etwas, aber ich hoffe, bis zum Nachmittag ist das durch. Ist ja schon mehrere Jahr Tadition dort Flagge zu zeigen. Auch trifft man Leute, die man das ganze Jahr nur auf Messen oder Bikerveranstaltungen trifft.

Die KLR steht mit stoischer Ruhe daneben, wenn ich an der KLV schraube und ich glaube sie zürnt mir nicht, wenn ich mich mit der Diva beschäftige. Sie weiß, unter der Woche bin ich mit ihr unterwegs. Der Verbrauch an Sprit ist wie immer bei ca. 4 ltr./100km auch bei forcierter Fahrt. Allerdings wird ihr Öldurst immer mehr. Ich hoffe, daß es sich noch ne Weile vermeiden lässt, da an die Innereien zu gehen. 

In diesem Sinne...

Mittwoch, 17. August 2016

Grummel...

In einer Woche möchte ich ja eine lange Tour zum KLR- Treffen machen. Wohlweislich nicht mit der KLR, sondern mit meinem Autobahnbomber und Tourer, der KLV.
Letzte Woche hab ich sie bei einem Schrauber gehabt, der sich der Problematik des seltsamen Startverhaltens annehmen sollte. Sie hat sich keine erhöhte Warmlaufphase genommen, sondern ist gleich im "Arbeitsmodus". Auch die Standdrehzahl ist etwas unterhalb des üblichen. Sie fährt aber trotzdem ruckelfrei und sauber. Das hat er wohl auch getan, den Luftfilter gereinigt und auch neue Zündkerzen verbaut. Soweit lief alles bestens. Bis heute. Bei einer schönen Feierabendrunde wollte ich das gestern montierte Navi  testen.
Ich fahre von zu Hause weg, und muß das erste mal nach 300 Meter an einer Ampel anhalten. Der Motor fällt knapp unter 1000 U/min, fällt weiter auf 500 U/min....und geht aus.
Komisch, das kannte ich eigentlich nur nach einer langen Autobahnetappe mit gleicher Geschwindigkeit und war mit einem klemmenden Steuerklappenpoti zu erklären. Woher jetzt das Phänomen schon nach kurzer Strecke auftritt - keine Ahnung.

Bei dem Schrauber kurz angerufen, er kann es sich auch nicht erklären. Da ich aber gestern das Navi angedengelt hab, haben wir erstmal die Elektrischen Anschlüsse in Verdacht. Gecheckt - sind fest.

Eine Abfrage beim zuständigen Forum gibt dann einen Hinweis, Falschluft am Unterdrucksystem. Schon schwerer zu ermitteln, da viele Komponenten vor Ort.
Na toll...
Mein Schrauber hat da noch keine Antwort drauf. Vielleicht muß ich nochmal zu ihm hin. Ich hoffe, es war war einmaliges, ich habe keine Lust, beim Treffen unangenehm aufzufallen, indem das Moped ausgeht.

In der Firma läuft alles im Urlaubsmodus. Es fehlen Mitarbeiter, man versucht sie zu ersetzen um einigermaßen den Betrieb aufrecht zu erhalten; ist mit den eingegangenen Aufträgen nicht zufrieden und sehnt sich den Feierabend her. Alles wie gehabt.
Wird Zeit, daß das Jahr zu Ende geht.

Mein Urlaub steht ja noch aus, d.h. die Woche, welche ich mir am Stück gönne, wird mein Jahreshighlight.
Motorradtreffen und die Touren dahin, ein paar Tage ausspannen zu Hause - mehr ist dieses Jahr nicht drin.
Ich hoffe, daß es nächstes Jahr wieder mehr Zeit dafür gibt.

In diesem Sinne...

Donnerstag, 4. August 2016

Kurzer Trip ins Westjordanland...

Heute nach der Arbeit mal schnell auf eine schöne Feierabendrunde...und eh man sich versieht ist man in Israel gelandet...*LOL*
In diesem Sinne...

Mittwoch, 3. August 2016

Kurz mal ein Auge zudrücken...

Wie man vielleicht weiß, bin ich Player. Genauer: Playstationspieler. Und ein Spiel hat es mir seit 2 Jahren besonders angetan. Sniper Elite V3.
Ein sogg. Shooter...jaja ich weiß, böse böse...
Aber jetzt mal egal.
Bei diesem Spiel gibt es natürlich auch einen online Mehrspielermodus. Und in diesem Modus habe ich einige Leute immer wieder in meiner Gruppe gehabt. Durch das Headset spricht man auch miteinander und es war immer recht lustig.

Nun hatte jemand die Idee, man solle sich auch mal im Real life treffen. Hmm....da wir ein bunter Haufen aus mehreren Nationen waren, hat man eigentlich nichts auf diese Idee gegeben. Aber Denkste!
Der Holländer, die beiden Österreicher und diverse deutsche Spieler haben es gewagt.
Am letzten Wochenende hat man sich im Harz getroffen.
Und was soll ich sagen? Lustige Leute, alle auf einer Welle und viel Spaß hatten alle.

Sicher, es gab viel zu erzählen über das Spiel. Allerdings haben wir das nicht in der Öffentlichkeit gemacht.
"Als ich den damals 4 mal abgeschossen hab, und dreimal mit Kopftreffer...", " Ich hab alle Neulinge erstmal zur Strecke gebracht und denen ordentlich die Birne weggeballert..." Sowas kann andere Lokalbesucher schon verunsichern...*LOL*

Wir waren in einer kleinen Pension untergebracht die malerisch an einem Berghang in Bad Grund lag. Die Zimmer schön und sauber, der Wirt sehr bemüht aber trotzdem entspannt, und das Frühstück ausreichend und reichlich. Preislich natürlich eher im unteren Bereich, aber Preis/Leistung voll ok. Bei Booking.com die Pension mit der besten Punktzahl.
Jedenfalls werden weitere Treffen stattfinden, da sind wir uns alle sicher.

Nach dem Treffen am Sonntag, war dann der 2. Teil des Kurzurlaubes angesagt. Bei der Heimfahrt haben meine Lebensgefährtin und ich noch für 2 Tage in Bamberg Station gemacht.
Bamberg ist eine schöne kleine romantische Stadt. Die Altstadt ist mit ihren engen Gassen und Fachwerkhäusern malerisch. Die Lokalitäten sind sehr gut, es gibt für jeden Geschmack etwas. Und für den besonderen Geschmack gibt es eine Spezialität: Das Rauchbier. Hier in Bamberg liebevoll
"Schlenkerla" genannt. Eher eine politisch unkorrekte Bezeichnung. Der damlige Brauer, der das Rauchbier braute, hatte einen Betriebsunfall und kam unter ein Fuhrwerk. Seitdem zog er ein Bein nach, er "schlenkerde"...und die Bamberger verniedlichen gern mit einem "la" am Ende. Also  war es fortan nicht das Rauchbier, sondern eben das "Schlenkerla".
Ein Bier, welches ganz stark nach geräuchertem Schinken schmeckt. Einen neue Erfahrung für einen Vegetarier.
Wir haben eine Stadtrundfahrt in einem kleinen roten Bus gemacht, und viele Anekdoten und Geschichtliche Besonderheiten erfahren.
Z.B. wurde der Bamberger Dom für Filmaufnahmen hergenommen. Und zwar für die Neuverfilmung von Dumas "Die Drei Musketiere". Wenn man den Prachtbau und den Platz herum sieht, kann man sich d´Artanan, Portos, Aramis und Atos sehr gut vorstellen.

Das Gebäude über der Regnitz ist übrigens das alte Rathaus. Es ist einfach an die Brückenkonstruktion angeklebt. Leicht schief, aber mit Charme. Die Bamberger waren sehr gewitzt. Sie wollten ein eigenes Rathaus, der damalige Kurfürst erlaubte es aber nicht. Auf  Land hatte er das sagen, aber nicht auf dem Wasser...ergo...
Die zwei Tage in Bamberg waren herrlich, das Hotel mitten in der Altstadt war sehr gut. Alt zwar das Gebäude, aber die Zimmer mit moderner Einrichtung. Das Frühstück war ebenso reichhaltig wie in Bad Grund, und lecker.
Die Restaurants, welche wir am Abend besucht haben, waren urig, aber dennoch sehr zu empfehlen.
Kurz: Bamberg ist eine Reise wert. Auch wenn viele Touris (ups...wir waren ja auch welche) unterwegs waren, hat uns die Stadt sehr gefallen.
Also...auf gehts nach Bammbersch.

In diesem Sinne...

Mittwoch, 20. Juli 2016

Man könnte sich ...

Mal wieder was Off Topic aus der schönsten Firma der Welt...
Zur Zeit ist ja prima Wetter. Hält aber die Weltwirtschaft auch nicht auf, sondern fordert von der arbeitenden Bevölkerung wirklich viel ab.
Während in unseren Büros die Klimaanlage Überstunden macht, ist unsereins froh, keine Minute länger in der nicht klimatisierten Halle zu sein als nötig. Temperaturen zwischen 35°, und unterm Dach im Lager bis 61° sind drin.
Jetzt könnte man meinen, man kann sich ja die Arbeit erleichtern, sprich mit lockerer und luftiger Kleidung - nix is.
Außer, daß es seit Juni kostenlosen Sprudel am Automaten gibt, gibt´s für die produzierenden Zunft bei uns keine Erleichterung. Es wird vorgeschrieben, eng anliegende Kleidung zu tragen. Und lange Hosen. Einerseits ist das aus Sicherheitsgründen nachvollziehbar, aber warum haben dann in der Nachbarhalle in der der Werkzeugbau untergebracht ist, ALLE kurze Hosen an? Auch im Büro herrscht natürlich recht lockere Kleidungsstil.
Tops, kurze Röcke, Sandalen, Shorts (gottseidank dreiviertel bis sechsachtel) und lockere Hemden prägen dort das Bild.

Es begab sich diese Woche, daß der Disponent seine Aufträge bei uns in die Halle zum Produktionsboard bringen wollte. Durfte er aber nicht, weil seine sechsachtel Hose wohl nicht ganz den Vorschriften entsprach. Kurze heftige Diskussion, er löste das Problem in dem er sich ne Baggie Jeans machte. Ar... raushängen und Hose bis zum Knöchel. Super gelöst.

Kurze Zeit darauf wurde ein Schlosser der Betriebsinstandsetzung gerufen, eine Maschine schwächelte. Leider radelte der Kollege mit kurzer Hose um die Ecke - und durfte wieder umdrehen.

Jetzt bleibt die Maschine eben defekt, da der Kollege sich nicht umziehen wollte. Auch ne Lösung.

Wir sind eine amerikanische Firma, und wenn es nach den Amerikanern ginge, dann hätten wir sobald wir die heiligen Hallen der Produktion betreten ,sogar Schutzbrillen auf.
Unfallschutz ist wichtig, ohne Frage, aber solche Auswüchse sollte man eigentlich auf dem kleinen Dienstweg aus der Welt schaffen und nicht die Produktion wegen einer kurzen Hose für mehrere Schichten außer Kraft setzen.

Naja....dann wird eben wieder im Herbst produziert *LOL*

In diesem Sinne...

Dienstag, 12. Juli 2016

Schönes Wochenende...

Letztes Wochenende habe ich mich am Bodensee rumgetrieben. Genauer gesagt, in Österreich, in Lochau. Das liegt zwischen Lindau und Bregenz.
Wir hatten ein Hotel direkt am See und ich muß sagen - herrlich. Die Anfahrt war fast Problemlos ( was der Hotelprospekt für Entfernungsauffassungen hat...500m nach Kreisverkehr rechts Hotel....pffft...), das einchecken reibungslos ( sie möchten am Haus parken? Hat es denn Parkplätze? Ah, ok, dann öffne ich mal die Schranke...).
Dafür haben wir wohl aber ein geheimes Upgrade erhalten, wir hatten Seeblick...
Das Zimmer selber sehr modern, aber eher einer Kette angepasst. Passt aber. Die Halbpensionsverpflegung war auch sehr lecker.
Die Portionen, sagen wir mal übersichtlich...aber lecker zubereitet. Um uns herum, na sagen wir mal, gehobenes Alter....obwohl ich ja auch bald mein halbes Jahrhundert voll mache...ups...
Also doch noch ne Etage höher gelegen.
Der Freitag klingt dann eher gemütlich aus, und wir bereiten uns auf den Samstag vor, unserem Sightseeing Tag.
Samstag in der Früh sitzen wir beim Frühstück auf der Hotelterrasse, bei bestem Frühlingswetter.
Am Nebentisch ein unscheinbarer Mann mit seiner Frau. Plötzlich bleibt ein weiterer Gast am seinem Tisch stehen und ruft ganz laut: "Ja spinn ich?, Schatz schau mal - das ist ja der berühmte Michel Maier aus München!"...
Es entbrennt ein großes Hallo am Tisch mit Wiedersehensbekundungen. Hmpf...da sitz ich neben einer solchen Berühmtheit und weiß es nicht.
Aber selbst nach intesiven googelns hab ich noch keine berühmten Michel  Maier aus München gefunden, dem dieser Gast ansatzweise ähnlich sieht...
Vielleicht ist er berühmt dafür nicht zu schwitzen...er trägt nämlich 3 Tage lang das selbe blaue Posrsche Owner T-shirt....wow...

Nach dem Frühstück fahren wir mit der Bahn innerhalb von 5 min nach Lindau. Auto wäre sinnlos gewesen, weil man mehr Zeit und Geld für den Parkplatz ausgeben müsste. Es ist außerdem grad Stadtfest in Lindau. Überall Bühnentrucks mit Live Musik und Essensstände aus allen Herren Länder. Zwischendurch auch viele Touristen, klar. Vor allem fallen die Asiatischen Gäste auf, weil die als Neubürger ausgeschlossen werden können. Aber man schaut ihnen hinterher und grübelt: Sind das die bei Neuschwanstein Vermissten?

In Lindau selber schauen wir uns den Hafen an (liegt ja gleich neben dem Bahnhof) gehen durch die Einkaufspassage (3 T-shirts für mich, keins für M.Maier aus München) und essen schließlich einen leckeren und gar nicht so teuren Apfelstrudel direkt am Hafen.
 Vor der Rückfahrt ziehen wir wieder schnell ein Ticket und wundern uns erstmal. Die Deutsche Bahn will am Automat für die 5 min Strecke 95 € haben??? Aber dann entdecken wir neben dem DB Automat ( dreckig, graue LCD Display, Unschönes Xerox Tastenfeld) einen Automat der ÖBB ( sauber, modernes Design, buntes LED Display ) und buchen sozusagen Auslandstarif für Österreich. 2 € pro Person...das klingt schon besser...

Rechtzeitige Rückkehr zum Abendessen klappt also wunderbar, und so machen wir uns anschließend, bei einem herrlichen Sonnenuntergang, einen schönen Abend in Bregenz. Natürlich wieder mit der Bahn...
Blick von der Promenade in Bregenz...

Nach ein paar Drinks in einer netten Straßenbar schlendern wir wieder Richtung Bahnsteig. Bregenz hat 2 Bahnhöfe, einem im Zentrum nahe der Seebühne, und einen am Hafen. Diesen nehmen wir für die Rückfahrt. Die 2 € lohnen fast gar nicht, weil es exakt 3 min. dauert, bis der Zug wieder abbremst und uns in Lochau entlässt. Aber man ist ja ehrlich.
Auf dem Weg zurück ins Hotel kommen wir an einer Wiegeliege vorbei, die natülich sofort geentert wird. In dem "Bootshaus" des Hotels ist wie am Vorabend eine Hochzeit oder sowas einquartiert und spendet den Nachtbadern oder Spaziergängern eine musikalische Begleitung. Wir sehen westlich von uns am Bodenseeufer ein Feuerwerk, schaukeln gemütlich in der Wiegeliege und genießen den lauen Abend.

Am Sonntag wird nochmals das sehr umfangreiche Frühstücksbuffet gestürmt, und so gegen halb elf machen wir uns auf den Rückweg. Kleiner Umweg über den Federsee ( den wir aber leider nicht erreichen...Umleitungen und total verfranzt - kein Handyempfang für Navi) und so sind wir gegen 15 Uhr wieder zu Hause und genießen wieder die heimischen 4 Wände.

Ein schönes Wochenende mit vielen Eindrücken und Gesehenem ...das werden dieses Jahr unsere Kurzurlaube, da es einen langen Urlaub nicht geben wird...

In diesem Sinne...




Dienstag, 5. Juli 2016

Was glaubt ihr...

Vor ein paar Monaten ging es los. Der Carsharer Car2go schrieb mich per e-mail an, daß er meinen Führerschein verifizieren müsse.
Da ich über die Car2go Schiene schon ein paar Phishing Mails bekommen habe, habe ich das erstmal ignoriert. Auch wohl, weil Car2go ihr Angebot in Ulm eingestellt hat. Traurig sowas. Ulm war die erste Stadt in der Car2go "auf die Straße" ging. Auch ich war dabei. Es war damals sehr praktisch. Man hatte in der Regel schnell ein Auto zur Verfügung, auch wenn ich es nur ein paar mal in Anspruch genomme habe.
In dieser Mail wurde ich aufgefordert, meinen Führerschein zu fotografieren und mit einem aktuellen Foto von mir an eine Emailadresse zu senden.
Pfffft....

Gestern kam wieder eine Mail, in der mir mitgeteilt wurde, daß mein Car2go Account gelöscht werde, wenn ich nicht sofort die von mir geforderte Visualisierung meines Führerscheins einreiche.
Alternativ könnte ich auch an eine Verifizierungsstelle (bitte auf der Karte suchen) vorstellig werden, und mich sozusagen checken lassen.

Hallo? Geht´s noch? Wer bitteschön fotografiert ein amtliches Dokument und ein aktuelles Visagenfoto und schickt es an irgendeine emailadresse? Könnte ich ja gleich meinen Lappen einschicken. Der große Graue würde zwar etwas Verwirrung hervorrufen ( tut er jedesmal bei einer Polizeikontrolle...) aber er wäre genause schnell kopiert und irgendwelchen Personen als Ausweisdokument zugänglich gemacht.

Und diese Verifizierungsstellen...naja, die nächste ist 100 km weit weg. Da ich hier in Ulm keinen Car2go Smartie mehr mieten werde, und auch in den noch im Carsharingverbund vertretenen Städten wohl kaum umherfahren werde, ist mir diese Accountsperrung relativ Banane. Aber obwohl die Carsharingfirmen zu  dieser  Verifizierung rechtlich verpflichtet sind, finde ich es schon ein bisschen blöd, daß der Kunde in der Beweislast ist.
Sollte Car2go wirklich an seinen Kunden interessiert sein, könnte man ja auch eine Abfrage beim KBA (Kraftfahrtbundesamt) machen. Sicher das kostet was, aber die Firmen verdienen ja nicht grade wenig.

Außerdem hab ich ja ein Motorrad...wer braucht da schon ein Auto?.....hihi...

In diesem Sinne...